Ersttrimesterscreening in Hamburg

Das Ersttrimesterscreening (ETS) ist eine Ultraschall- und Blutuntersuchung, die bei einer Scheitel-Steiß-Länge des Kindes von 45–84 mm stattfindet – das entspricht etwa 11+0 bis 13+6 Schwangerschaftswochen –, die Ihr individuelles Risiko für die Trisomien 21, 18 und 13 berechnet und bereits früh die Organe Ihres Kindes darstellt. In der Gynäkologie Praxisklinik Winterhude wird es von DEGUM-zertifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit gültigem Zertifikat der Fetal Medicine Foundation (FMF) – in derselben Praxis, in der Sie Ihre Vorsorge haben.

Wo: Gynäkologie Praxisklinik Winterhude, Mühlenkamp 32, 22303 Hamburg-Winterhude · Termin über Doctolib oder 040 411 668-0.

Was wird untersucht?

  • Früher Organultraschall: Kopf, Herz, Bauchwand, Gliedmaßen – einige schwere Fehlbildungen können schon jetzt erkannt werden.
  • Nackentransparenz (NT): die Flüssigkeitsansammlung im Nacken des Kindes.
  • Weitere Ultraschallmarker je nach Befund, z. B. Nasenbein, Blutfluss über der Trikuspidalklappe.
  • Blutwerte der Mutter: PAPP-A und freies β-hCG.

Aus Ultraschall, Blutwerten und Ihrem Alter errechnet eine von der FMF geprüfte Software Ihr persönliches Risiko.

Was das Ergebnis bedeutet

Das ETS ist ein Suchtest, keine Diagnose. Ein unauffälliges Ergebnis macht eine Trisomie sehr unwahrscheinlich, schließt sie aber nicht sicher aus. Ein erhöhtes Risiko bedeutet nicht, dass Ihr Kind krank ist – wir besprechen dann mit Ihnen die nächsten Schritte, etwa einen NIPT oder eine invasive Abklärung.

Ablauf in unserer Praxis

  1. Beratung – meist schon bei der Erstuntersuchung.
  2. Termin zwischen 11+0 und 13+6 SSW über Doctolib oder telefonisch.
  3. Ultraschall, Blutabnahme und Besprechung des Ergebnisses.
  4. Ergebnis und Bilder werden im Mutterpass bzw. Ihrer Akte dokumentiert.

Kosten

Das ETS ist keine reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Je nach medizinischer Situation können einzelne Untersuchungen Kassenleistung sein; manche Kassen erstatten das ETS als Satzungsleistung. Wir klären vorab, was für Sie gilt. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel.

Häufige Fragen

Ist das Ersttrimesterscreening schmerzhaft oder riskant? Nein. Es ist ein Ultraschall über die Bauchdecke (selten vaginal) und eine Blutabnahme.

Brauche ich ETS, wenn ich einen NIPT mache? Der NIPT untersucht nur auf Trisomien. Der frühe Organultraschall des ETS kann darüber hinaus körperliche Fehlbildungen zeigen. Viele Schwangere kombinieren beides – wir beraten Sie dazu.

Ist Ersttrimesterscreening dasselbe wie Feindiagnostik? Nein. Das ETS findet zwischen 11+0 und 13+6 SSW statt und berechnet vor allem das Risiko für Trisomien; die Feindiagnostik um die 20.–22. SSW untersucht alle Organe ausführlich. Viele Schwangere machen beides.

Zahlt die Krankenkasse das ETS? In der Regel nicht; einige Kassen erstatten es als Satzungsleistung – fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.