Feindiagnostik und Organultraschall in Hamburg

Die Feindiagnostik (auch Organscreening oder Fehlbildungsultraschall) ist eine ausführliche Ultraschalluntersuchung um die 20. bis 22. Schwangerschaftswoche, bei der die Organe Ihres Kindes systematisch untersucht werden. Auch die Feindiagnostik kann nicht jede Auffälligkeit erkennen. In der Gynäkologie Praxisklinik Winterhude übernehmen das DEGUM-zertifizierte Ärztinnen und Ärzte, darunter Dr. med. Hans-Albrecht von Waldenfels mit DEGUM Stufe II – der Stufe, die die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin für weiterführende Pränataldiagnostik vorsieht.

Wo: Gynäkologie Praxisklinik Winterhude, Mühlenkamp 32, 22303 Hamburg-Winterhude · Termin über Doctolib oder 040 411 668-0.

Was wird untersucht?

Gehirn und Gesicht, Wirbelsäule, Herz mit allen vier Kammern und den großen Gefäßen, Lunge und Zwerchfell, Bauchorgane, Nieren und Harnblase, Arme und Beine, dazu Plazenta, Nabelschnur, Fruchtwassermenge und das Wachstum des Kindes. Bei Bedarf ergänzen wir eine Dopplersonografie.

Unterschied zum normalen Ultraschall der Vorsorge

Jede Schwangere hat nach den Mutterschafts-Richtlinien Anspruch auf drei Basis-Ultraschalluntersuchungen; im zweiten (19.–22. SSW) kann auf Wunsch ein erweiterter Basis-Ultraschall mit Blick auf bestimmte Organe erfolgen. Die Feindiagnostik geht darüber hinaus: mehr Zeit, eine systematische Untersuchung der Organe und Untersuchende mit weiterführender Ultraschallqualifikation.

Wann zahlt die Krankenkasse?

Bei einer medizinischen Indikation nach den Mutterschafts-Richtlinien – zum Beispiel einem Verdacht aus dem Basis-Ultraschall – übernimmt die Kasse die weiterführende Ultraschalldiagnostik. Ohne solche Indikation kann sie eine Selbstzahlerleistung sein.

Wer untersucht?

DEGUM-zertifizierte Ärztinnen und Ärzte der Praxis, darunter Dr. med. Hans-Albrecht von Waldenfels (DEGUM Stufe II, Pränatale Sonographie). Das ganze Team: Unser Team.

Wenn etwas auffällt

Sie bleiben bei uns in Betreuung. Wir erklären den Befund, planen weitere Untersuchungen und beziehen – wenn nötig – Kinderkardiologie, Humangenetik oder ein Perinatalzentrum ein.

Häufige Fragen

Sind Feindiagnostik, Organultraschall und Organscreening dasselbe? Die Begriffe werden meist gleich verwendet: gemeint ist der ausführliche Organultraschall um die 20.–22. SSW – nicht zu verwechseln mit dem Basis-Ultraschall der Vorsorge.

Soll ich eine Feindiagnostik machen, wenn bisher alles unauffällig war? Das ist Ihre Entscheidung. Wir erklären Ihnen, was die Untersuchung zusätzlich leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.

Wie lange dauert die Untersuchung? Etwa 30–45 Minuten.

Ist eine Zweitmeinung möglich? Ja, auch für Schwangere, die ihre Vorsorge woanders machen – mit Überweisung.