Gebärmutterhalskrebs

Zervixkarzinom oder auch Collumkarzinom

Weltweit erkranken jährlich etwa 500.000 Frauen an einem Zervixkarzinom. Es nimmt damit global betrachtet nach dem Brustkrebs den zweiten Rang aller bösartigen Neuerkrankungen der Frau ein. In Deutschland erkranken ca. 16 Frauen auf 100.000 Einwohner pro Jahr an dieser Art Krebs. Dies entspricht etwa 7000 Frauen jährlich. Die Altersverteilung zeigt einen ersten Gipfel zwischen 35 und 39 Jahren sowie einen Hauptgipfel zwischen 60 und 64 Jahren. 25 % der Erkrankten sind jünger als 43 Jahre.

Bevor es zu einem Zervixkarzinom kommt, findet man Krebsvorstufen (präkanzerosen). Diese werden weit häufiger beobachtet. Es wird geschätzt, dass jährlich etwa 300.00 Frauen an einer Gebärmutterhalskrebsvorstufe erkranken. Das Durchschnittsalter hierfür beträgt 35 Jahre.

In den letzten Jahren wurde eine deutliche Zunahme der Präkanzerosen bei jungen Frauen unter 30 Jahren beobachtet.

Die Häufigkeit der Zervixkarzinome hingegen ist aufgrund der effektiven Vorsorge hingegen deutlich gesunken.

Bei der Krebsvorsorge kann der Frauenarzt durch einen einfachen und nicht schmerzhaften Abstrich vom Gebärmutterhals und aus dem Gebärmutterhalskanal, die Zellen auf Veränderungen untersuchen. Anders als bei anderen Krebserkrankungen ist es dadurch möglich, veränderte Zellen zu erkennen, bevor sie sich zu einem bösartigen Tumor entwickelt haben. Durch die jährliche Krebsvorsorge bei Ihrem Frauenarzt können Sie sich also am besten vor einer solchen Krebserkrankung schützen.


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