Hormonelle Störungen

Es gibt sehr viele, verschiedene Hormonstörungen, denen allen gemeinsam die Verhinderung des Eisprungs oder die Nichteinnistung des befruchteten Eis ist. Die häufigsten Störungen sind:

Prolaktinerhöhung

Eine Erhöhung des Hormons Prolaktin: Bei 20 % aller Frauen besteht eine Erhöhung dieses Hormons, dass für die Milchproduktion in der Stillzeit verantwortlich ist. Durch den hohen Gehalt an Prolaktin kommt es zu einer Hemmung des Eisprungs. Mögliche Gründe für die hohen Werte: Stress (Prolaktin steigt unter körperlicher, aber auch seelischer Belastung an), Schlafentzug, Medikamente (z.B. bestimmte Blutdrucksenker, Antidepressiva etc.)

Schilddrüsenerkrankungen

Hier spielt insbesondere die Unterfunktion der Schilddrüse eine Rolle.

Androgenisierung

Eine Erhöhung männlicher Sexualhormone (Androgene): Die wichtigste Störung, die zu dieser Erhöhung der Androgene führt, ist das Syndrom der sogenannten "polycystischen Ovarien". Die Ursache dieser Erkrankung ist noch weitgehend ungeklärt. Die Eierstöcke sind hierbei vergrößert, mit vielen, kleinen Zysten unter der Kapseloberfläche. Bei Vorliegen dieses Syndroms kommt es  in der Regel zu verstärkter, männlicher Körperbehaarung, unreiner Haut und unregelmäßigen Blutungen. In etwa 35% der Fälle kann es infolge des ausbleibenden Eisprungs zu unerfülltem Kinderwunsch kommen.


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