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Krebsvorsorge
Was versteht man unter einer Konisation?
Darunter versteht man das Herausschneiden eines Gewebskegels aus Muttermund
und Gebärmutterhals mit der elektrischem Schlinge. Die Konisation
ist die sicherste Form der Gewebsentnahme am Muttermund. Die zahlreichen
von diesem Gewebskegel hergestellten Gewebsschnitte werden im Labor unter
dem Mikroskop begutachtet. Im Zusammenhang mit der Konisation wird immer
auch eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut durchgeführt,
um eine weitere Ausdehnung der Veränderungen auf den Innenraum der
Gebärmutter auszuschließen.
Der Eingriff ist klein und relativ
komplikationslos. Er wird in unserer Praxis ambulant in Vollnarkose
durchgeführt
und dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Im Anschluss kommt es manchmal
zu leichten, periodenähnlichen Schmerzen und einer vaginalen Blutung über
einige Tage. Eine Nachuntersuchung mit Besprechung des Ergebnisses
erfolgt nach sieben bis zehn Tagen.
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